Wasser-Rappen-Fonds: Neues Trinkwasserprojekt in Fundong, Kamerun
Gemeinsam für sauberes Wasser

Mit dem Wasser-Rappen-Fonds unterstützt die BHW seit vielen Jahren Projekte, die einen nachhaltigen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen – dort, wo die Wasserversorgung noch keine Selbstverständlichkeit ist.Das nächste Engagement führt in die Gemeinde Fundong in Kamerun, wo bereits erste Grundlagen für eine funktionierende Wasserversorgung gelegt wurden.
Von der Idee zur Umsetzung
Nach erfolgreichen Vorarbeiten – wie der Einführung eines kommunalen Betriebs- und Unterhaltsmodells, der Entwicklung von Stellenbeschreibungen sowie der Ausbildung und Ausrüstung lokaler Brunnenwarten – wird das neue Projekt an diese Fortschritte anknüpfen.Geplant ist, die bisherigen Erfolge auf die gesamte Gemeinde auszuweiten. Konkret stehen drei Schwerpunkte im Zentrum:

Hotspot-Rehabilitation: Sanierung bestehender Wasserstellen und Verbesserung der Zugänglichkeit
Training der lokalen Stakeholder: Ausbildung lokaler Fachpersonen für Betrieb und Unterhalt
Monitoring- und Begleitmassnahmen: Sicherstellung der Nachhaltigkeit durch regelmässige Überprüfung und Coaching
Die Projektleitung vor Ort liegt bei der IEA, vertreten durch Henry Akah (Lead Trainer & Facilitator).
Finanzierung und Mitwirkung
Die BHW stellt für das Projekt CHF 45'000.– aus dem Wasser-Rappen-Fonds zur Verfügung.Weitere Mittel sollen über Crowdfunding und externe Beiträge gesammelt werden. Die Bevölkerung in Fundong leistet zusätzlich einen beachtlichen Eigenanteil von 20–30 % – durch Arbeitsleistungen, lokale Materialien, Zeit und teilweise finanzielle Mittel.
Transparenz und Nachvollziehbarkeit
Das Projekt ist sorgfältig strukturiert:
Projektstart: Dezember 2025
Dauer: 10 Monate
Monitoring: über 2 Jahre
Berichterstattung: Start-, Fortschritts- und Abschlussberichte im 2-Monats-Rhythmus
Begleitung: durch Karl Wehrle, Wittenbach (Coaching)
Eine Evaluationsreise Schweiz–Kamerun sowie die Präsentation des Abschlussberichts in der Schweiz mit Fotos und Videomaterial sind vorgesehen.
Ein starkes Zeichen für globale Verantwortung
Mit diesem Projekt zeigt die BHW, dass Verantwortung für Wasser über die eigenen Grenzen hinausgeht.„Sauberes Wasser ist Lebensgrundlage – und wo es fehlt, können wir mit gezieltem Wissenstransfer und gemeinsamer Verantwortung viel bewirken“, sagt Sandro Parissenti, Verwaltungsratspräsident der BHW.


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